Regen, Regen, Regen – und dann Der Fisch

Regen, Regen, Regen – und dann Der Fisch
Regen, Regen, Regen – und dann Der Fisch

Pfingsten 2015 – alles war vorbereitet für ein tolles, langes Wochenende mit den Kindern in Mura. Es sollten einige Tage am M1 werden – doch irgendwas hatte etwas dagegen. Somit waren wir in Wien gefangen – rundherum Regen und mehr Winter als Sommer.

Am Montag sollte es dann besser werden. Also ab an die Bucht M1 für einen Tagesausflug, damit die Kids auch mal wieder zum Fischen kommen. Angekommen hat uns der Wind verblasen. Platz 2 war für die Kids nicht zu befischen – das Ruderboot hatte mehr Drift als Vorwärtsphasen. Also, ab nach hinten auf Platz 8 ins Eckerl.

3 Ruten – jeder Eine, wurde zugelost. Die Spots haben wir mit dem Groundstick schnell gefunden. H-Bojen rein, Anfüttern und los.

Julian hatte gleich mal den ersten Fisch – ein kleinerer, aber für Ihn ein Riese im Drill. Bei Denise dann auch gleich ein netter und gleich nochmals ein 10+. Komisch war, dass die Fische immer sofort, zielgerecht in die H-Bojen gerannt sind. Also immer wieder den Spot neu finden und drauf legen.

Die Kinder hatten ihren Spaß und es wurde laufend das Gewicht gesteigert. Auch das Keschern und Versorgen der Fische, sowie die Fotos wurden laufend sicherer. Perfekt eingespielt ab Mittag konnten die Kinder einen nach dem Anderen landen. Nur auf meiner Rute schwieg der CarpSounder sich aus. Hmmm – ok – neuer Spot.

Ich entschied mich dann auf lange Distanz zu gehen. Ca. 130m vom Platz weg, fand ich im Freiwasser eine kleine Schotterbank – also drauf mit dem PremiumMix von carpline24.at

Aber das Schweigen der CarpSounder ging bei mir weiter. Denise legte einen PB nach dem anderen auf die Matte – Julian auch. Julian hatte dann die tolle Idee, so wie Szoltan in Ungarn mit Schwimmer fischen zu wollen. OK – mal sehen ob er eine Braxe dran bekommt – also die leichte Kinderrute raus, Schwimmer und 1 Maiskorn. Anfüttern ca. 5m vom Steg weg, damit er rausschupfen kann. Aber das war ihn dann zu fad. Seine Idee, mal rauswerfen so weit er kommt. Super – waren dann doch ca. 20m mit der 3g Pose. 3 Minuten später war die Pose weg, Julian an der Rute und die kleine Spule rannte um ihr Leben. Und er kurbelte um sein Leben. Stolz und ganz alleine landete er dann (ok mit bisserl Unterstützung von mir) einen 6kg Karpfen. Was für ein toller Drill, was für ein Erlebnis für Ihn – alles richtig gemacht was er sich ausgedacht hatte. Petri.

Was aber mich immer noch etwas nachdenklich macht, dass meine Rute schweigt wie einst die Lämmer. Egal – die Kinder haben Spaß. Ich bin heute scheinbar nur Futtermaschine, Bootsmotor, Kescherboy, Fotograf.

Und dann – Fallbiss – mein CarpSounder ROC Street lebt – er lebt! Hin zur Rute, Kontakt, Drillen. Und dann lag der super schöne Fisch auf der Matte. Man, was für eine Schönheit. Super Schuppenbild – einfach eine Schönheit.

Der Tag endete mit einen PB von Denise und einen tollen Erlebnis für uns alle. 9 Stunden Bucht M1 auf Platz 8 brachten 14 Fische (2 verloren). Nur 5 Fische unter 10kg – ein Spaß für Alle. So soll es sein!

So, nun noch ein paar Erkenntnisse: H-Bojen gegen SpotMarkerStangen tauschen – sonst hat man so viel Mehraufwand, wenn die Fische die Bojen versetzen. Konsequent durchfischen – die Großen stellen sich schon ein. Mittelviel Spot-Futter, mittlere Menge Boiles. Und vergesst bitte nicht ein möglichst großes Karpfenbett (Abhakmatte), großer Wiegesack, riesen Kescher. Die Bucht M1 ist ein Gewässer wo Großfische drin sind. Schon die 15er Fische veranstalten ein riesen Theater – was machen dann erst die 20+ *grins

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