Hitzige Welle in Mura – Platz 12

Hitzige Welle in Mura – Platz 12
Hitzige Welle in Mura – Platz 12

Mura Platz 12 – Ende Juli bei angenehmen 35° am Tag und lauschigen 22° in der Nacht. Kein Luftzug. Perfekte Bedingungen um sich mal den Platz 12 so richtig anzusehen.

Die warmen Bedingungen grenzen die Fischerei nun stark ein. Platzwahl ist umso mehr entscheidender als sonst. Also hab ich mir mal richtig Zeit genommen um mit dem Groundstick die Möglichkeiten zu finden. Doch es sollte schwierig sein. 2-3 Spots am gegenüberliegenden Ufer sind gefunden. Nicht zu hoch in den warmen Wasserschichten – unten sollten sie sein. Im Freiwasser war nichts zu finden, was mein Interesse wecken konnte.

Auch die direkte Uferkante vor Platz 12 war kiesig und somit mein Ziel der Befütterung. Also rein mit der guten Ware. Diesmal 50% reine Tigernüsse und dazu den Premium Carp Partikel Mix von carpline24.at – Futtermenge ca. 3kg gesamt – darüber 15er Boilies MonsterTigerNut Red Amo von Dynamite. Hakenmontage war 20er RedAmo mit 15er Sweet Tiger Popi (mein Klassiker).

Kurz um – gesamt 8 Carps jeweils von 3-8 Uhr – 2 Schönheiten dabei die es auch auf die Bilder geschafft hatten.

Am letzten Tag hab ich mir dann so meine Taktik für Amur hingelegt. 2kg reine Tigernüsse und meine Montage direkt an der gegenüberliegenden Uferkante – und Boom – 4 Stunden später war er da – und wie. Ca. 20 Minuten Drill hat er benötigt, bis er endlich im Kescher war. So ein geiler Fisch. Released wurde er mit mit Starthilfe. Großfische sind einfach ausgepowered und somit habens einen Sauerstoffmangel, den man dann wieder zuführen muß. Dann noch beobachten bis er selbst stabil liegt und atmet. Dann kann man den Fisch getrost fort ziehen lassen. Umso wichtiger bei den Temperaturen, dass man sehr sorgfältig mit den Fischen umgeht.

Also, alles in Allem wieder ein guter Erfolg in Mura auf den für mich neuen Platz 12. Was mir die Fische brachte? Tja – Zeit nehmen bei der Spot Wahl. Man sieht ja die Fische wo sie ziehen und sich sonnen – dort hin, auf passenden Untergrund und tiefer in der kälteren Wasserzone. Wer sich diesbezüglich keine Zeit nimmt, wird wenig bis gar nix fangen.

Neben dem Groundstick ist die Polarisationsbrille hierbei ein Mittel zum Erfolg. Denn ohne werdet Ihr nie die Fische sehen, die aus den Unterständen raus schwimmen, wenn Ihr mit dem Boot durchdriftet.

Erfolgreiches Karpfenfischen an so einem schwierigen Gewässer ist eben aktives Fischen. Ich persönlich kann nicht ruhig sitzen, muß immer die Spots suchen, denn wenn einer (jetzt eben eine Nacht) nicht funktioniert, sollte der nächste gleich vorhanden sein.

Interessantes noch am Rande – verbrauchte Futtermenge: 2,5kg 15er Boilies, ca. 20 Stk. 20er Boilies, 10 kg Premium Carp Mix und 10kg Tigernüsse – weniger ist immer noch mehr – auch wenn alle anderen das Gegenteil sagen – Mura ist halt anders.

Bis bald – ich wart jetzt mal auf einen Wetterumschwung und auf Sturm, Starkregen – damit wieder bisserl mehr drive in den See kommt.

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