48 Stunden,… und dann Flucht – Mura im Dezember

48 Stunden,… und dann Flucht – Mura im Dezember
48 Stunden,… und dann Flucht – Mura im Dezember

Es sollte ein netter Saisonabschluß werden, jedoch war der Dauerregen der letzten Tage dann doch zu viel. Schon bei der Anfahrt Richtung Mura sah ich, dass Raba und Krika schon sehr viel Wasser führten – kein gutes Zeichen. Aber egal – der Regen sollte aufhören – das Hochwasser kann kommen. Die Prognose lag bei 320cm – also noch genug um über die Brücke zu kommen – falls es notwendig wird.

Angekommen im Regen, das Wasser im Seitenarm schon schön hoch bezog ich meinen Platz. Ruten raus und warten. Ich hatte mein Kaltwasserprogramm mit – Dynamite Baits White Choco, gepoppt mit den neuen Secret Slammer, dazu Mixed Particel (kein Mais oder Tigers) und Pellets natural. Das alles noch gesoakt und fertig ist das Dezembermenü. Der See war noch nicht eingetrübt – somit noch kein Wasser vom Altarm drin. Um 2 Uhr konnte ich den ersten kleinen Spiegler landen. Dabei bemerkte ich auch, dass der Altarm nun als Sturtzbach in den See floss. Net guat – aber vorerst egal, denn der See war auf Niedrigwasser.

In der Früh konnte ich noch einen netten Spiegler landen. Der Wasserstand stieg anhaltend – neue Taktik bei der Bootbefestigung. Mittags folgte cora publico der nächste Spiegler. Eigentlich unwirkliche Verhältnisse – steigender Wasserstand mit Eintrübung – da hatte ich noch nie was gefangen – aber der Slammer gibt Gas. Ab Nachmittag stieg der Wasserstand im See schnell und das hielt mich auch in der Nacht auf Beobachtungsposten. Kein Fisch in der Nacht – aber drastischer Wasseranstieg. Somit beschloss ich, schnellst möglich in der Früh zu verschwinden.

Morgens stelle ich fest, dass der Wasserstand auf konstant hoch angekommen war. Interessant direkt vom Zelt ins Boot zu springen – harhar… – aber keine Sorge mehr, dass ich nicht mehr weg kommen konnte. Gegen 9 ging meine Rute wieder ab. Super – ein guter Schuppi – und das bei den Bedingungen – Thanks god, it´s paytime. Das sollte es dann auch gewesen sein. Kein Fisch mehr bis Mittag – Volltrübung des Wassers, somit Tüschüs für dieses Jahr.

Mura – wir sehen uns nächstes Jahr wieder im April – oder früher, falls es Sinn macht. Ab jetzt stehen bei mir die Vorbereitungen auf die nächste Cup-Saison am Programm.

Bis dann,

Chris

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